Wir klären auf, damit der Bevölkerung die gute Luft nicht ausgeht. 

Der lebensnotwendige Stoff ist viel zu schade, als dass man ihn mit Schadstoffen verpestet. Die Rede ist von der Winterthurer Luft – gefährdet durch Feinstaub und Ozon. In einer grossen Kampagne wird die Bevölkerung informiert und bekommt Vorschläge, was man gegen Luftverschmutzung tun kann. Frei nach der Devise: Wir atmen, was wir sind.

Plakate, Videos, Testimonials, Publireportagen... alle Ideen von JoosWolfangel bündeln die Aufmerksamkeit und bringen sie auf eine Homepage: luftaus.ch agiert als zentrale Informationsplattform. Dort wächst das Bewusstsein. Es kommt Bewegung in die Luft.

 

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Sensibilisierungskampagne Luft
Website «luftaus.ch», Strassenaktionen und begleitende Massnahmen

Kunde: Stadt Winterthur, Umwelt- und Gesundheitsschutz
Konzept: Beratung, Ideen für Aktionen, Durchführungskonzept
Kreation: Art Direction, Webdesign, Illustration, Programmierung und Realisation
Elemente: Website, Plakat, Flyer, Strassenaktion, Publireportage, Erklärvideo
Projektdauer: 2012 bis 2017

 

Aktuelle Luftwerte
Ein wichtiges Tool der Luftaufklärung ist eine spezielle Online-Wetterstation. Sie zeigt aktuelle Messwerte für Feinstaub, Ozon und Temperatur, farblich kodiert und interpretiert: Bei Überschreitung der Grenzwerte werden Verhaltenstipps eingeblendet. 

 
 

Teilkampagne «Weniger Ozon mehr Sommer!»

Ozon braucht kein Mensch, zumindest nicht in der Stadt. Und man kann es leicht loswerden; durch die Vermeidung ozonbildender Substanzen in Putzmitteln, Farben und Sprays. Dafür plakatieren die Winterthurer Malerbetriebe in einer Aktion mit ihren Lernenden. Es wird provokativ angestrichen – aber mit lösungsmittelfreien Farben. 

Zudem setzen sich Sportgrössen der Stadt als Testimonials dafür ein, Autos bei kurzen Wegen stehen zu lassen. Auch so kann die Ozonbelastung gemindert werden. Leuchttürme für Verbesserung. 

 

Einmal tief durchatmen bitte! Die «luftaus.ch»-Rikscha kurvt schadstofffrei durch die Winterthurer Altstadt und lädt Passanten zu einer schadstoffneutralen Gratisfahrt ein. Ganz nebenbei wird man auf das Thema Sommerozon aufmerksam gemacht. 

 

Lungen trainieren statt Luft verlieren

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Eine Sportaktion macht mobil: Unter dem Motto «Gut für die Luft, gut für den Body!» werden 2014 und 2016 die Aktionen «Team Cup» und «Fitness Cup» durchgeführt – zwei Wettbewerbe. Dabei konkurrieren die aktivsten Sportteams und Fitnesstrainierenden der Stadt Winterthur. Wenn sie im Sommer so oft wie möglich zu Fuss, mit dem Velo oder mit dem öffentlichen Verkehr ins Training kommen, winken attraktive Preise. Das spornt an und sorgt für viel Aufsehen. Die Aktion wird sogar von einer Studie der ZHAW (Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften) zur Förderung von energiesparendem Verhalten in Städten begleitet. 

 
Der Team Cup hat eine Wirkung darauf, wie Personen ins Training gehen, es zeigt sich im Verhältnis eine Reduktion der Autofahrten und eine Zunahme der Velofahrten ins Training. Auch in Zukunft möchten die Cup-Teilnehmenden öfter mit dem Velo und seltener mit dem Auto unterwegs sein.
Fazit der ZHAW-Studie

 

Teilkampagne – «Richtiges Anfeuern reduziert Feinstaub»

Anleitung oberer Abbrand
Im Namen der sauberen Holz-Verbrennung wird am Messestand eine spezielle «luftaus.ch»- Anzündhilfe verteilt, gemeinsam mit der entsprechenden Anleitung für richtiges Anfeuern. Schön illustriert, schön einfach, sehr wirksam.

 
 

Erklärvideo Feinstaub
Die Gesundheit holt noch jeden Ignoranten ein. Deshalb zeigt das Erklärvideo nicht nur Ursachen, sondern auch Folgen der Feinstaubbelastung. Jener Schadstoff selbst wird dabei durch ein kleines, böses, schwarzes Monster symbolisiert – extra für das Format kreiert. Eine anschauliche und nachhaltige Lehrstunde ohne Langeweile. 

 

 
Feinstaub Character

Feinstaub-Charakter-Design
Der personifizierte Feinstaub bedroht als gefährliches Wesen unsere Gesundheit. Zeit, sich zu wehren. 

 
 

Publireportage

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Publireportage Feinstaub
Gemütlich lesen, wie man die Gemütlichkeit vor Feinstaub rettet. Zum Eröffnungstag der lokalen Messe erscheint eine Publireportage, um auf den «luftaus.ch»-Stand vom Departement Umwelt- und Gesundheitsschutz aufmerksam zu machen. Dort wird das richtige Anfeuern live demonstriert. Und in der Zeitung ist es nachmachfertig illustriert. 

 

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